Mit allem Schluß machen: schmerzlose Selbstmordmethoden?

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Der Anlaß, warum ich diesen Artikel über Selbstmordmethoden schreibe, ist, daß ich vor einiger Zeit mit dem Zug unterwegs war und dieser wegen eines Selbstmordgefährdeten anhalten mußte. Ich kenne auch einen Bekannten der sich im Affekt das Leben genommen hat, obwohl er vorher eine absolut abgeneigte Einstellung gegen Selbstmord hatte.

Warum begehen Menschen Selbstmord? Man kann im Normalfall zwischen spontanen Selbstmorden, z.B. wegen einer zerbrochenen Liebe, und lange überlegten Selbstmorden, z.B. wegen Krebs oder schweren Depressionen unterscheiden. Selbstmordattentate und Protestselbstmorde möchte ich hier nicht ausführen.

Falls Sie selbstmordgefährdet sind möchte ich Ihnen einige Hinweise und Ratschläge dazu geben.

Es gib unterschiedliche Selbstmordmethoden: Man kann sich erschießen, sich vergiften, sich eine Brücke herunterstürzen, sich die Pulsadern aufschneiden, sich erhängen, sich verbrennen oder auch sich vor einen Zug werfen. Alle diese Methoden haben jedoch mehr oder weniger große "Risiken", auch wenn es etwas zynisch ist, diesen Begriff hier zu gebrauchen.

- sich erschießen: Das Risiko ist, z.B. mit schweren Kopfverletzungen zu überleben, wenn man sich in den Kopf schießt. Ein Selbstmörder sollte jedoch jedes Risiko einer Schädigung im Falle eines "Mißlingens" ausschließen.

- sich vergiften: Man kann bei der Wahl eines "falschen" Giftes schwere Vergiftungserscheinungen bekommen.

- sich eine Brücke oder sonstwie herunterstürzen: Man riskiert, querschnittsgelähmt zu überleben und ein Leben lang an den Rollstuhl gefesselt zu sein. Außerdem riskiert man einen Autounfall und hat Schuld, daß andere Menschen sterben oder verletzt werden, was einen im Falle des Überlebens ins Gefängnis bringen kann und lebenslange zivilrechtliche finanzielle Folgen haben kann!

- sich die Pulsadern aufschneiden: Es soll sehr lange dauern und die meisten überleben es.

- sich erhängen: das soll sehr qualvoll sein - wenn man es überlebt können unter Umständen Schäden wegen Sauerstoffmangel bleiben.

- sich verbrennen: äußerst schmerzhaft, wenn man es überlebt bleiben schwerste Wunden zurück, man ist für sein Leben entstellt!

- sich vor einen Zug werfen (Schienensuizid): Man überlebt es eigentlich nie - allerdings kostet es die Gesellschaft Zigtausende bis Hunderttausende Euro. Wenn man erwischt wird muß man eine Schienensperrung unter Umständen selber bezahlen. Ein Großteil der Lokführer bedarf anschließend psychologischer Betreuung. Die Polizei muß Körperteile noch in 500m Entfernung aufsammeln. Die eigene Familie wird bei der Identifizierung dieser Leichenstücke schwer verstört werden. Die Beerdigung eines Sarges, in welchem solche Körperfragmente sind, ist für Angehörige sehr schwer. Zudem ist eine Verabschiedung in der Leichenhalle aufgrund solch perfider Körperdestruktion einfach nicht mehr möglich.

Da ich fest an ein Leben nach dem Tod glaube rate ich dringend vor Selbstmordmethoden ab, die andere gefährden oder schädigen - ich bin sicher, daß der Selbstmörder nach dem Tod sehr dafür leiden muß!

Wenn Sie Selbstmord machen wollen, dann denken Sie bitte daran, daß Sie Angehörige wie Eltern, Frau oder Kinder damit brutal treffen können!

Ein Vertrauen auf Gott und Jesus Christus kann uns vor Selbstmord bewahren.

Es gibt zahlreiche Menschen, die nach einem mißglückten Selbstmordversuch eine Nahtodeserfahrung hatten - es gibt sowohl  himmlische als auch höllische Berichte, z.B. von schnatternden schwarzen haßerfüllen Vögeln (Dämonen), die den Selbstmörder nach dem Tod quälen. Nahezu alle Menschen mit einer Nahtodeserfahrung lehnen Selbstmord entschieden ab und machen keinen Selbstmordversuch mehr! Ich persönlich wünsche jedem Selbstmörder Vergebung - aber ich wünsche auch jedem Drogensüchtigen Heilung. Was der Selbstmörder nach dem Tod erlebt, kann ich durch meinen Wunsch nicht entscheiden - ich wünsche ihm das Beste, aber was er erleben wird weiß dann nur er! Ich bin mir aber sicher, daß es nach dem Tod weiter geht - das sollte jeder Selbstmörder bedenken!

Falls Sie bei einem Selbstmordversuch erwischt werden, müssen Sie wissen, daß Sie in Deutschland in eine Psychiatrie eingewiesen werden. Sie bekommen dann Antidepressiva und Tranqzuilizer, wovon manche (Benzodiazepine, Tavor (= Lorazepam), Valium und andere) nach einigen Wochen (nicht nach Tagen) absolut süchtig machen können! Es gibt jedoch auch Antidepressiva, die nicht oder nur wenig süchtig machen, aber durchaus andere Nebenwirkungen haben (ich bin kein Experte dafür, aber die Tranquilizer, die massiv in das Limbische System eingreifen und tiefe Glücksgefühle erzeugen machen leicht süchtig). Sie bleiben so lange in der Psychiatrie bis der Psychiater zur Auffassung kommt, daß Sie nicht mehr suizidgefährdet sind, das können selten Tage, meist Wochen oder Monate oder im Extremfall Jahre sein! Inwiefern Sie eine Psychotherapie ohne Medikamente in Anspruch nehmen können ist mir nicht bekannt. Auch gibt es total unterschiedliche Psychiater, Sie können an einen sehr netten, kompetenten und liebevollen gelangen der Ihnen wirklich helfen kann oder an einen autoritären der Sie streng behandelt. Nicht alle Psychiater und Psychiatrien sind gleich!

Wichtig: Wenn Sie Selbstmordgedanken haben und freiwillig in eine Psychiatrie gehen, ohne einen Selbstmordversuch gemacht zu haben, haben Sie es dort in aller Regel deutlich besser als bei einer Zwangseinweisung nach einem Suizidversuch! Sie können als freiwillig Eingewiesener viel eher wieder heraus als bei einer Zwangseinweisung. Allerdings kann es passieren, daß Sie freiwillig in die Anstalt gehen, heraus wollen und dann zwangsweise dort bleiben müssen!

Falls Sie z.B. wegen einer unerfüllten Liebe akut Selbstmord machen wollen, bedenken Sie, daß Ihr Leben noch viel für Sie bereithalten kann. Ich kannte in der Schulzeit eine extrem sympathische Schülerin, die sich Selbstmordgedanken machte. Ich konnte das überhaupt nicht verstehen und heute ist sie glücklich verheiratet!

Jesus Christus ist unser Erlöser - wir können ihn im Gebet um Vergebung von Sünden bitten! Jesus will uns vor dem Selbstmord bewahren und uns ein sinnvolles Leben schenken - und nach dem Tod die ewige Seligkeit.

Da ich fest an Jesus Christus glaube empfehle ich Ihnen, in Selbstmordgefahr zu Jesus zu beten. Jesus will nicht, daß wir uns töten, er will, daß wir unser Leben sinnvoll (z.B. mit sozialem Engagement) zu Ende leben. Allerdings ist es natürlich leicht, so etwas zu schreiben, wenn man sich gut fühlt, ein Depressiver könnte dies als höhnisch empfinden. Falls Sie zu Jesus Christus beten wollen empfehle ich z.B. folgendes Gebet: "Herr Jesus Christus, bitte hilf mir bei meinen Problemen. Bitte mache mir wieder Mut zum Leben und gib meinem Leben einen Sinn. Bitte vergib mir alle Sünden und führe mich in die ewige Seligkeit."

Falls Sie selbstmordgefährdet sind empfehle ich sehr die Seite www.selbstmord.de . Dort gibt es auch Kontaktadressen wo Sie Hilfe empfangen können.

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Martin Wagner, 10.3.2009, letzte Änderung am 27.10.2014

 

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